Jan 05 2011
Selbstgemachte Nudeln für kreative Pasta-Fans
Nudeln können viele Formen und Farben haben. Wer gerne neue Rezepte ausprobiert, kann seine ganz individuelle Nudelsorte entwerfen. Die Grundlage ist immer derselbe Teig, der einfach zuzubereiten ist.
Nudeln selbst zu machen ist eine unterhaltsame Beschäftigung für eine Gruppe von Freunden, aber auch als Kinderbeschäftigung an einem verregneten Tag. Für den Teig braucht man außer Mehl, Eiern und Wasser nur noch Hartweizengrieß. Es ist allerdings sehr hilfreich, wenn man eine Nudelmaschine besitzt. Denn es ist wesentlich anstrengender den Teig von Hand dünn zu walzen als es die Nudelmaschine tun zu lassen. Mit dieser dünnen Teigbahn kann man nun der Kreativität freien Lauf lassen. Die klassische Variante besteht darin, den Teig in lange Streifen zu schneiden und diese zu kochen. Je nach Dicke der Streifen hat man Bandnudeln oder Spaghetti. Eine abwechslungsreiche Alternative dazu ist, den Teig in Quadrate zu schneiden und sie zu füllen. So kann man Maultaschen zum Beispiel mit Fleisch-, Tomate-Mozzarella- oder Spinat-Feta-Füllung herstellen. Bezüglich der Füllung ist so ziemlich alles möglich, das dem eigenen Geschmack zusagt. Andere Typen gefüllter Nudeln stellen Tortellini oder Ravioli dar. Natürlich kann man die Nudellagen auch als Ganzes nehmen und für die Zubereitung einer Lasagne verwenden. Man kann den Nudeln so ziemlich jede gewünschte Form geben. So kann man die zugeschnittenen Streifen zum Beispiel zu Herzen formen oder zu Buchstaben. Sie können passend zum Anlass zu allen möglichen Motiven geformt werden.
Wem die Gestaltung der Form alleine noch nicht ausreicht, der kann selbstgemachte Nudeln auch noch einfärben. Gelbe Nudeln können durch die Zugabe von Safran zu den Eiern entstehen. Um orangene Farbe auf den Teller zu bekommen, muss unter die Eier ein wenig Tomatenmark gerührt werden und für ein starkes Rot empfiehlt sich Rote Beete. Wer grüne Nudeln bevorzugt, kann die Eier für den Teig mit etwas püriertem Spinat oder Basilikum verquirlen.
Schließlich darf natürlich auch bei selbst gemachten Nudeln die Soße nicht fehlen. Diese kann ganz nach Geschmack und passend zur möglichen Füllung eine Tomaten-, Käse-, Hackfleisch-, Pilzsoße oder andere persönliche Gaumenfreuden sein. Wem das Ergebnis gefallen hat, der kann auch gleich Nudeln auf Vorrat anfertigen. Wichtig ist, sie gut zu trocknen und dann in einem Glas aufzubewahren.







